Seismologie

Seismologische Stationen in Schleswig-Holstein

Erdbebenwarte Helgoland

Seit 1956 betreibt das Institut für Geowissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel in der James-Krüss-Schule auf Helgoland eine Erdbebenwarte.
Die Station ist heute Teil des weltweiten Netzes seismologischer Stationen im GEOFON Programm des GeoForschungsZentrums (GFZ) in Potsdam, sowie Teil des Deutschen Regionalen Seismischen Netzwerkes, betrieben vom Seismologischen Zentralobservatorium der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover.

Unter der Stationskennung GE.HLG ist seit 2001 ein modernes STS2-Breitbandseismometer mit Echtzeit-Datenübertragung an das GEOFON Datenzentrum installiert. Von dort sind die kontinuierlichen Wellenformdaten weltweit frei zugänglich. 

 

aktueller Ausbau des Stationsnetzes

Von der Universität Hamburg wurde im Jahr 1996

  • die Station GR.BSEG

im Segeberger Kalkberg eingerichtet, welche mittlerweile von der BGR in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geowissenschaften betrieben wird.

Seit 2013 arbeiten wir aktiv an einem weiteren Ausbau des permanenten Stationsnetzes in Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit unseren Partnern vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländlicher Räume (LLUR) und der BGR konnten bereits weitere Stationen als Teil des Deutschen Seismologischen Regionalnetzes in Schleswig-Holstein in Betrieb genommen werden:

  • Station GR.SKMB in Sankelmark (Schleswig-Flensburg), in Betrieb seit 2014
  • Station GR.KUDEN in Kuden (Dithmarschen), in Betrieb seit 2017
  • Station GR.KHUS in Kellenhusen (Ostholstein), in Betrieb seit 2018
  • Station KQ.QBN in Quickborn (Kreis Pinneberg), in Betrieb seit 2020
  • Station KQ.BUESM in Büsum (Dithmarschen), in Betrieb seit 2020